Das 6-Minuten Tagebuch

Bereits Anfang letzten Jahres habe ich im Zuge meiner Morgenroutine erwähnt, das ich jeden morgen in mein 6-Minuten Tagebuch schreibe. Bisher bin ich nie näher darauf eingegangen aber wenn du genauer wissen willst worum es sich dabei handelt, dich selbst für das 6-Minuten Tagebuch interessiert und wissen willst, wie ich damit zurechtgekommen bin, dann lies unbedingt weiter!

Busy? Dann habe ich hier die Kernaussagen des Blogposts für dich zusammengefasst.
  • Das 6-Minuten Tagebuch verspricht ein wirkungsvolles Werkzeug für ein glücklicheres und erfülltes Leben darstellen.
  • Du schreibst täglich 3 Minuten morgens und abends und beantwortest hierbei vorgegebene Fragen.
  • Das Konzept kann dir einen großen Mehrwert bieten, wenn du bereit bist dich darauf einzulassen und die nötige Zeit zu investieren.

Falls du den Blogpost zu meiner Morgenroutine, in der ich das erste Mal das 6-Minuten Tagebuch erwähnt habe, noch nicht kennst, solltest du diesen unbedingt noch hier nachlesen: Morgenroutine.

Was ist das 6-Minuten Tagebuch?

Falls du mit dem Konzept noch nicht vertraut bist, dann ist das mit Sicherheit die erste Frage, die du dir stellst. Das 6-Minuten Tagebuch ist ein Journal, das verspricht dein Leben zu verändern. Es soll ein wirkungsvolles Mittel für ein glücklicheres und erfüllteres Leben sein und das mit nur einem “Aufwand” von 6 Minuten pro Tag!

Hierbei schreibst du etwa 3 Minuten morgens und 3 Minuten Abends in das Tagebuch. Grundsätzlich verfolgt dieses eine vorgegebene Struktur von sich täglich wiederholenden Fragen. Jede Woche gibt es jedoch 5 verschiedene Fragen zu den verschiedensten Bereichen deines Lebens. Am Ende jedes Monats erwartet dich ein Monats-Check, eine Einschätzung wie glücklich du in verschiedenen Bereichen bist. Zudem ist hier auch ein Gewohnheits-Tracker vorhanden der helfen soll, neue und positive Gewohnheiten die dir wichtig sind zu etablieren.

Meine Erfahrung

Zu Beginn war ich sehr motiviert und habe das Tagebuch täglich verwendet. Die täglichen und wöchentlichen Fragen habe ich beantwortet, die Sparte für persönliche Notizen jede Woche jedoch zumeist nicht genutzt.

Den Monats-Check habe ich durchgeführt, jedoch fällt es mir persönlich sehr schwer verschiedene Bereiche meines Lebens auf einer Skala von 1-10 zu bewerten. Das Konzept erscheint mir ein wenig zu schwammig und funktioniert für mich denke ich einfach nicht. Den Gewohnheits-Tracker habe ich nicht verwendet, da es mir nicht wirklich schwer fällt neue Gewohnheit zielstrebig zu etablieren.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass die Beantwortung der täglichen Fragen etwas monoton geworden ist und ich oftmals dasselbe geantwortet habe. Irgendwann im Sommer, habe ich das Tagebuch plötzlich nicht mehr verwendet. Warum genau das passiert ist, kann ich im Nachhinein nicht mehr genau sagen.

Nun hat sich kürzlich viel in meinem Leben verändert und ich hatte das Bedürfnis, das 6-Minuten Tagebuch wieder zu verwenden. Mit nur noch etwas über einem Monat verbleibend, habe ich mit neuem Elan begonnen in das Tagebuch zu schreiben und sehr positive Erfahrungen gemacht.

Im Gegensatz zu meiner Anfangszeit habe ich wesentlich mehr Zeit darin investiert, mich wirklich mit den täglichen Fragen auseinanderzusetzen und diese nicht “einfach nur zu beantworten”. Während ich früher einfach nach etwas gesucht habe das eine passende Antwort ist, versuche ich nun wirklich darüber nachzudenken und in mich zu gehen. Zudem verwende ich den Bereich für wöchentliche Notizen wesentlich intensiver als zuvor.

Funktioniert es?

Ganz allgemein wäre meine Antwort: Ja, das Tagebuch funktioniert ABER…
Du musst bereit sein dich darauf einzulassen und wirklich mit den Fragen auseinander zu setzen. Es ist wie bei den Meisten Dingen im Leben: Erst wenn du dich wirklich mit ganzem Herzen einer Sache widmest, funktioniert diese auch.

Das kann (und wird) durchaus länger als 6 Minuten am Tag dauern aber das kann es auch Wert sein. Wenn du dich gewissenhaft mit den Fragen auseinander setzt wirst du merken, das weniger der Prozess des Niederschreibens, sondern viel mehr das Nachdenken über die Fragen selbst eine große Bereicherung für dich sein kann.

Werde ich das 6-Minuten Tagebuch weiter verwenden?

Nein, das werde ich nicht. Auch wenn mir das Konzept grundsätzlich sehr gut gefallen hat und es sicher ein großartiger Einstieg in die Welt des täglichen Schreibens war, suche ich nach einem etwas flexibleren Konzept. Ich würde viele Bereiche des 6-Minuten Tagebuchs übernehmen, jedoch für mich überflüssiges, wie beispielsweise den Monats-Check oder den Gewohnheitstracker weglassen.

Falls du jedoch mit dem Gedanken spielst selbst täglich mit dem Schreiben zu beginnen, ist das 6-Minuten Tagebuch mit Sicherheit ein großartiger Einstieg! Die vorgegebene Struktur und die gut beschriebene Einleitung erleichtern diesen Prozess mit Sicherheit maßgeblich!
Viel Spaß beim Schreiben 😉

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