Effizient im Homeoffice

Egal wo du lebst, bist du aktuell sicherlich auch von den Auswirkungen des COVID-19 Virus, oder kurz Corona, betroffen. Das bedeutet in vielen Ländern Ausgangsbeschränkungen bis hin zu Ausgangssperren und dies bringt natürlich auch zahlreiche Veränderungen in deinem Alltag mit sich. Soweit möglich arbeiten viele, so auch ich, im Homeoffice. Das Homeoffice bringt aber ganz eigene Herausforderungen mit sich und daher möchte ich dir in diesem Blogpost zeigen, wie du deine Zeit im Homeoffice möglichst effizient gestalten kannst!

Busy? Dann habe ich hier die Kernaussagen des Blogposts für dich zusammengefasst.
  • Richte dir einen dedizierten Arbeitsplatz ein.
  • Halte dich an deine regulären Arbeitszeiten und mache auch gelegentlich Pausen.
  • Kommuniziere mit deinen Kollegen.
  • Sorge für ausreichend Kaffee😉.

Arbeitsplatz einrichten

Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig ein dedizierter Arbeitsplatz ist (siehe auch meinen Blogpost hierzu: Ein Schreibtisch für mehr Produktivität)! Morgens an einen sauberen Arbeitsplatz zu kommen der alles für dich bereit hält, was du für deine Arbeit benötigt, ist extrem wichtig für deine Effizienz. Während viele von uns im Büro bereits einen solchen Arbeitsplatz haben, solltest du dir einen solche auch in den eigenen 4 Wänden einrichten.

Im einfachsten Fall kann es ausreichen den Computer auf dem Esstisch aufzubauen, eventuell das Firmentelefon und Zettel/Stift bereit zu legen. Sorge auf jeden Fall dafür, das du alles was du für deine tägliche Arbeit benötigt, griffbereit hast. Idealerweise hast du in deiner Wohnung einen Ort, an dem du deinen Arbeitsbereich stehen lassen kannst, ohne ihn täglich auf- und abbauen zu müssen.

Arbeitszeiten einhalten

Da ich zuvor noch nie im Homeoffice gearbeitet habe, war das auch für mich Neuland. Gleich zu Beginn war ich auch schon mit der ersten Herausforderung konfrontiert, die Arbeitszeiten. Du beginnst morgens und hörst zu deiner gewohnten Zeit auf zu arbeiten. Was aber oft nicht bedacht wird: Die Pausen fallen weg!

Meine Mittagspause ist beispielsweise nicht Teil meiner Arbeitszeit und im Homeoffice mache ich einfach keine (oder nahezu keine) Pausen. Ich sitze praktisch ununterbrochen an meinem Arbeitsplatz. Auch kann die Versuchung groß sein, über die Arbeitszeiten hinweg weiter zu arbeiten. Die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem verschwimmen in meinen Augen stark und es ist wichtig, hier eine klare Trennung zu ziehen.

Ich habe nun beispielsweise begonnen in meiner “Mittagspause” mein Training einzubauen oder Dinge im Haushalt zu erledigen. So bekomme ich den Kopf von der Arbeit frei und kann gleichzeitig etwas erledigen, was ich sowieso erledigen müsste! Zudem verstaue ich mein Firmenhandy in einer Schreibtischlade, damit ich nicht in die Versuchung komme, noch abends meine E-Mails zu checken.

Kommunikation

Dieser Punkt ist wohl von Büro zu Büro unterschiedlich, jedoch kommuniziere ich in meinem beruflichen Alltag häufig mit Kollegen um meiner Arbeit nachzugehen. Einer der größten Herausforderungen im Homeoffice ist, dass diese Kommunikation wegfällt, oder zumindest erschwert wird. Wir haben hierzu in unserer Firma bereits eine Kommunikationslösung etabliert, ansonsten funktioniert dies jedoch auch hervorragend (“privat”) mit Lösungen wie Skype oder auch Discord.

Im Zweifelsfall kann auch einfach ein Whatsapp-Sprachanruf genutzt oder ein Kollege direkt angerufen werden, um ein Thema zu besprechen. Persönlich bevorzuge ich Kommunikationslösungen bei denen mehrere Personen an einer Unterhaltung teilnehmen können. Auf diese Weise ist die team-interne Kommunikation in meinen Augen am natürlichsten möglich.

Zudem hat direkt Kommunikation in meinen Augen, auch über das Berufliche hinweg, einen hohen Stellenwert. Da soziale Kontakte aktuell gemieden werden sollten, ist es für mich wichtig, diverse Kommunikationslösungen und auch die Möglichkeit für Videochats zu nutzen, um mich häufig mit meinen Freunden und Kollegen auszutauschen.

Der Arbeitsweg

Eine Sache, die mir erst im Homeoffice richtig bewusst geworden ist, ist der Mangel an Bewegung wenn ich nicht physisch ins Office fahre. Normalerweise gehe ich, auch an Tagen an denen ich keinen Sport betreibe, nahezu 10.000 Schritte allein durch meinen Arbeitsweg und in meiner Mittagspause. Diese Schritte sind plötzlich weggefallen und ich bin täglich nur noch wenige hundert Schritte gegangen.

Ich habe schnell gemerkt, das mir etwas fehlt und bin nach wenigen Tagen sehr unruhig geworden. Um mir nach wie vor ein wenig die Beine vertreten zu können, habe ich mir folgendes überlegt: Mein Wecker läutet nach wie vor zur selben Zeit wie immer und ich nutze die Zeit vor meinem Dienstbeginn für einen Spaziergang (sozusagen für meinen “Arbeitsweg”). Um diese Zeit (05:50-06:00) sind die Straßen noch ziemlich leer und ich genieße 30-40 Minuten an der frischen Luft.

Kaffee

Vielleicht geht es dir nun wie mir und du merkst im Homeoffice erst richtig, wie viel Kaffee du täglich konsumierst. In diesem Fall habe ich nur einen Rat für dich: Sorge dafür, dass du ausreichend mit Kaffee versorgt bist! Und solltest du zu den armen Seelen zählen die keine Kaffeemaschine zuhause haben, dann bleibt dir leider nur die Vorfreude auf den nächsten Kaffee, den du hoffentlich zeitnah in der Sonne genießen kannst 😉.

Bleib gesund und bis bald!

One thought on “Effizient im Homeoffice

  1. Super Beitrag!
    Das mit den geregelten Arbeitszeiten fiel mir zu Beginn auch schwer, aber nach mittlerweile 3 Wochen im Home Office hab ich meinen Rhythmus gefunden.

    Ein Tipp an alle Kaffee Junkies, die das schwarze Gold bisher nur in der Arbeit konsumiert haben, gibt gerade tolle Online-Angebote für Kaffeemaschinen 😉

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