Fitnesstudio vs. Homegym

Seit über 6 Jahren betreibe ich mein Krafttraining ohne wesentliche Einschränkungen zuhause. Diese Ära endet nun jedoch und ich werde mich in Kürze in einem Fitnesstudio anmelden. Warum ich diese Entscheidung getroffen habe und welche Vor- und Nachteile das Training im Studio hat, das erfährst du in diesem Blogpost.

Warum?

Begonnen habe ich mit meinem Krafttraining vor etwa 7 Jahren, wie vermutlich die Meisten, in einem Fitnesstudio. Das zu den Stoßzeiten sehr volle Studio und die Fahrtzeit zum Studio bewegten mich aber schnell dazu, mir ein kleines Home-Gym einzurichten und mein Krafttraining in meine eigenen 4 Wände zu verlagern.

Begonnen mit einer Hantel-Ablage, einer Bank, einem Paar Kurzhanteln und einer Langhantel (natürlich auch mit etwas Gewicht) wuchs meine Ausrüstung ständig weiter. Neben zahlreichen Kleinigkeiten war das Rogue-Rack definitiv das Glanzstück meines Equipments. Ich konnte ohne wesentliche Einschränkungen alle Muskelgruppen auf verschiedenste Weise trainieren.

Warum also jetzt auf einmal ein Fitnesstudio? Der Hauptgrund ist der, dass mir über die letzten Monate klar geworden ist, das sich einen eigenen Arbeitsplatz zuhause benötige. Aktuell sind meine Arbeitsmaterialien verstreut und ich muss diese mühsam zusammensuchen. Vor allem mit meinen immer zahlreicheren privaten Projekten ist das mit der Zeit sehr störend.

Da der Platz in meiner Wohnung leider endlich ist stellte mich das vor die Entscheidung: Das Rack oder der Arbeitsplatz. Nach reichlicher Überlegung wurde mir klar: Mein Training kann ich leicht auslagern, mit einem Arbeitsplatz wird das etwas schwerer.

Welches Studio?

Aufgrund meines abwechslungsreich gestalteten Trainings war für mich klar, dass ich ein Fitnesstudio mit vielen Möglichkeiten benötige. Ein Pool war für mich ein absolutes Muss, damit ich meine Schwimmeinheiten künftig auch mit meinem Krafttraining kombinieren kann.

Das schränkte die Wahl eines Studios natürlich maßgeblich. Nach einigen Probetrainings und Studiobesichtigungen entschied ich mich schließlich für das John Harris Studio am Schillerplatz.

7000 Quadratmeter Trainingsfläche mit zahlreichen verschiedenen Trainingsmöglichkeiten die ich aktuell nicht habe überzeugten mich, dass dies die richtige Wahl ist. Geräte die mir aktuell nicht zur Verfügung stehen, die ich aber künftig definitiv in mein Training einbinden werde, sind beispielsweise die Folgenden:

  • Stairmaster
  • Rudermaschine
  • Laufband
  • Schlitten
  • Skillmills
  • Eine Olympic Weightlifting Plattform bei der ich das Gewicht auch fallen lassen kann
  • Ein Schwimmbecken

Getoppt wird das Ganze von einer ansprechenden Sauna-Landschaft. Ich bin zwar ein passionierter Sauna-Gänger, gehe aber mangels Möglichkeit relativ selten in die Sauna. Dies wird sich in Zukunft ändern und ich bin gespannt auf die positiven Effekte diesbezüglich auf meine Regeneration!

Nun stehst du vielleicht auch vor der Entscheidung dich für ein Fitnesstudio einzuschreiben, oder dir ein kleines Homegym einzurichten. In diesem Fall habe ich im Folgenden die Vor- und Nachteile eines Fitnesstudios aufgelistet, um dir bei dieser Entscheidung zu helfen.

Pro

Ein Fitnesstudio bringt natürlich zahlreiche Vorteile mit sich. Hier sind die in meinen Augen wesentlichen positiven Aspekte:

  • Wesentlich mehr Equipment und Platz, als du zuhause hast: Egal wie viel Platz du zuhause hast und wie viel Equipment du kaufst, ein Fitnesstudio hat immer noch mehr. Battleropes oder einen Schlitten wirst du nur schwer zuhause verwenden können.
  • Wesentlich mehr Möglichkeiten: Mehr Equipment und mehr Platz heißt auch, dass du mehr Möglichkeiten hast. Du kannst dein Training so wesentlich abwechslungsreicher gestalten.
  • Dedizierter Ort zum Trainieren: Auch wenn ich diesbezüglich keine Probleme habe ist es nicht von der Hand zu weisen, dass du dich zuhause sicherlich leichter vom Training ablenken lässt, als in einem Studio.

Contra

Verglichen mit dem Training in den eigenen 4 Wänden hat ein Fitnesstudio, natürlich auch einige Nachteile (nicht umsonst habe ich etwa 6 Jahre zuhause trainiert):

  • Anfahrtszeit: Im Regelfall hast du kein Fitnesstudio direkt bei dir im Haus und hast einen Anfahrtsweg. Diese Zeit, so kurz sie auch sein mag, könnte bereits für das Training genutzt werden.
  • Flexibilität: Stell dir vor es ist Sonntagabend und du müsstest noch trainieren. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das du dich aufraffst und ins Fitnesstudio fährst? Wenn deine Trainingsmöglichkeit aber direkt im Nebenraum ist, ist die Wahrscheinlichkeit das du doch noch trainierst, wesentlich höher. Du bist wesentlich flexibler was dein Training angeht.
  • Monatliche Mitgliedsgebühr: Bei einem Homegym hast du zwar anfängliche Anschaffungsgebühren, diese sind aber nur einmalig. Beim Fitnesstudio zahlst du, je nach Studio, monatlich. Auf Dauer bist du also mit einem Homegym wesentlich billiger unterwegs.

Wie du siehst, kann man nicht eindeutig sagen ob ein Fitnesstudio besser oder schlechter als ein Homegym ist. Je nachdem wonach du suchst und wie deine Lebensumstände aussehen, können beide Möglichkeiten der richtige Weg sein, um Fitness in deinen Alltag zu integrieren.

Trainierst du in einem Fitnesstudio oder zuhause? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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