Makronährstoffe: Fette

Lange Zeit als ungesund und Dickmacher verteufelt, wurde vom Verzehr von Fett abgeraten. Mittlerweile belegen jedoch schon zahlreiche Untersuchungen und Studien, dass Fett viele positive Effekte auf unseren Körper und für unser Gehirn hat und zudem als Energielieferanten herangezogen werden kann. Wozu Fett genau dient und auf welche Quellen du für Fette zurückgreifen solltest, werde ich dir in dem letzten Artikel der Makronährstoff-Reihe erläutern.

Solltest du die ersten beiden Artikel dieser Reihe verpasst habe, kannst du dich hier über Proteine und Kohlenhydrate informieren.

Was ist Fett?

Fette sind ein wichtiger Energielieferant für unseren Körper. Sie haben mit ca. 9kcal pro Gramm den höchsten Brennwert der drei Makronährstoffe, das ist in etwa doppelt so viel wie ein Gramm Protein oder Kohlenhydrate. Grob unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Während unser Körper gesättigte Fettsäuren selbst herstellen kann, müssen ungesättigte Fettsäuren über die Nahrung zugeführt werden.

Fette: Wirkung

Fett ist ein Geschmacksträger und sorgt auch dafür, dass du dich nach einer Mahlzeit länger satt fühlst. Auch erfüllt Fett eine Schutzfunktion für den menschlichen Körper, indem es zur Wärmeaufrechterhaltung und als Schutz für die inneren Organe dient. Zudem benötigt unser Körper Fettsäuren um Hormone und Zellwände aufzubauen, für den Stoffwechsel und die Elastizität der Zellmembranen. Zuletzt sind einige Vitamine (A, D, E, K) fettlöslich und können somit nur durch Fett aufgenommen werden.

Fette: Vorkommen

Gesättigte Fettsäuren kommen beispielsweise in Fleisch- oder Milchprodukten vor. Da der menschliche Körper diese jedoch selbst herstellen kann, möchte ich hier den Fokus auf ungesättigte Fettsäuren legen, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen (das heißt aber nicht, dass du lediglich ungesättigte Fettsäuren in deiner Ernährung berücksichtigen solltest).
Diese werden unterteilt in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Erstere finden sich vor allem in pflanzlichen Ölen und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet. Konkret sind dies die Fette, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Sie werden weiter in Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren unterteilt.
Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise in Kaltwasserfischen wie Lachs oder Thunfisch und bestimmten pflanzlichen Ölen wie Raps- oder Leinsamenöl enthalten.
Omega-6-Fettsäuren finden sich vor allem in Kürbiskern- oder Sonnenblumenöl, im Eigelb oder auch in Walnüssen.

Wie dir nun sicherlich klar ist, hat Fett zahlreiche positive Effekte auf unseren Körper. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass ein übermäßiger Konsum von Fett das Risiko bestimmter Krankheiten wie z.B. Arteriosklerose erhöht. Empfehlungen wieviel Fett du tatsächlich zu dir nehmen solltest gibt es zahlreiche (auch abhängig von der Ernährungsform), ich persönlich orientiere mich an 0,5-1,0g Fett pro kg Körpergewicht bzw. 30% meiner aufgenommenen Energiemenge.

Hast du weitere Fragen zu Fett oder den Wirkungen dieses Makronährstoffes? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
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5 thoughts on “Makronährstoffe: Fette

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