Makronährstoffe: Protein

Im Zusammenhang mit dem Thema Ernährung bist du sicher schon mehr als einmal über den Begriff „Makronährstoffe“ gestolpert, aber was genau sind eigentlich Makronährstoffe? Wenn du die Antwort auf diese Frage wissen willst dann lies weiter, denn in dieser dreiteiligen Reihe werde ich den Begriff der Makronährstoffe genauer erklären und auf die einzelnen Makronährstoffe, sowie deren Wirkung in deinem Körper eingehen.

Was sind Makronährstoffe?

Makronährstoffe sind die Hauptbestandteile unserer Ernährung und somit die Hauptlieferanten für Nährstoffe. Es sind jene Nährstoffe, aus denen unser Körper im Zuge des Stoffwechsels Energie gewinnt. Unser Körper brauch also Makronährstoffe um „funktionieren“ zu können.

Was ist Protein?

Unter Protein versteht man durch chemische Verbindungen (Peptidbindungen) verknüpfte Aminosäuren die in essentielle, semi-essentielle und nicht essentielle Aminosäuren unterteilt werden. Erstere können von unserem Körper nicht selbst in ausreichender Menge hergestellt werden und müssen daher über die tägliche Ernährung aufgenommen werden. Aber als Athleten haben wir auch einen erhöhten Bedarf an nicht essentiellen Aminosäuren, weswegen diese ebenso eine wichtige Rolle in unserer Ernährung spielen.

Protein: Wirkung

Proteine haben eine zentrale Funktion beim Aufbau und bei der Erneuerung von Zellen und Gewebe in unserem Körper und spielen somit eine wichtige Rolle beim Aufbau und Erhalt von Muskelmasse. Protein selbst wird nur in seltenen Fällen als Energie verstoffwechselt, sondern hat vor allem als Baustein eine wichtige Bedeutung für unseren Körper. Zudem dienen Proteine in unserem Blutplasma unter anderem als Transportmittel für Substanzen wie Vitamine. Auch sind Antikörper aus Proteinen aufgebaut, weswegen diese eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem spielen.

Protein: Vorkommen

Proteine sind in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten. Als Quellen für pflanzliches Protein können z.B. die folgenden Lebensmittel dienen:

  • Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Bohnen, Erbsen)
  • Nüsse (z.B. Cashew-Kerne, Walnüsse, Haselnüsse)
  • Quinoa
  • Getreide (z.B. Weizen, Roggen, Dinkel)

Bekannter sind vermutlich tierische Proteinquellen, wie die im Folgenden aufgezählten:

  • Fleisch (z.B. Huhn, Pute, Rind)
  • Fisch (z.B. Lachs, Thunfisch)
  • Eier
  • Einige Milchprodukte (z.B. Cottage Cheese, Topfen bzw. Quark)

Ob du dein Protein aus pflanzlichen oder tierischen Quellen beziehst, macht für die Wirkung in deinem Körper soweit keinen Unterschied. Es ist jedoch anzumerken, dass tierische Proteine meist eine höhere biologische Wertigkeit als pflanzliche Proteine aufweisen. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie gut Proteine die über die Nahrung aufgenommen werden, in körpereigenes Protein umgewandelt werden können, es macht also Sinn auf Proteinquellen mit höherer biologischer Wertigkeit zurückgreifen.

Das heißt aber nicht, dass du dich nun nur noch von Fleisch, Fisch und Eiern ernähren sollst, denn die einzelnen Lebensmittel dienen nicht nur als Proteinlieferanten, sondern erfüllen auch andere wichtige Funktionen. Du solltest daher immer auf eine ausgewogene Ernährung achten und sowohl pflanzliche als auch tierische Proteine in deine Ernährung integrieren.

Hast du weitere Fragen zu Protein und dessen Wirkung? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Hier geht es zum nächsten Blogpost der Makronährstoff-Reihe, in dem du alles über Kohlenhydrate erfährst: Makronährstoffe: Kohlenhydrate.
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