Makronährstoffe zählen

Auf der Suche nach einer für dich passenden Ernährungsform oder Diät bist du sicher schon einmal über den Begriff “Makronährstoffe zählen” gestolpert. Aber was genau ist das und wie kannst du Makronährstoffe zählen? In diesem Blogpost löse ich diese Fragen auf und zeige dir, dass das Ganze wesentlich leichter ist, als es auf den ersten Blick klingt.

Falls du mehr über meinen grundlegenden Zugang zu Ernährung wissen willst, dann lies auf jeden Fall den folgenden Blogpost: Wie ernähre ich mich?

Was?

Beim Zählen von Makronährstoffen geht es nicht um eine Ernährungsform, sondern vielmehr um ein begleitendes Prinzip, was du für jede mögliche Diät anwenden kannst. Das Prinzip ist leicht erklärt:

  • Du legst die Makronährstoffe, die du täglich zu dir nehmen möchtest, fest (in Gramm)
  • Du zeichnest täglich die Makronährstoffe der Gerichte auf, die du isst und versuchst innerhalb der von dir festgelegten Grenzen zu bleiben

Falls dir Makronährstoffe kein Begriff sind, dann solltest du unbedingt meine Makronährstoffe-Reihe nachlesen: Makronährstoffe: Protein.

Das klingt jetzt sehr simpel aber eine Frage die du dir vermutlich nun stellen wirst: Wie kann ich das bewerkstelligen?

Wie?

Es gibt natürlich viele Möglichkeiten, wie du Makronährstoffe zählen kannst. Du kannst dir aus den Nährwertangaben der einzelnen Lebensmittel die du konsumierst theoretisch die Makronährstoffe händisch ausrechnen und diese mitzählen.

Das habe ich selbst natürlich nie gemacht, da es sehr zeitaufwändig und unpraktikabel wäre. Eine viel leichtere Möglichkeit ist es, eine von vielen verfügbaren Apps hierfür zu verwenden. Ich selbst nutze MyFitnessPal in der Premium-Version zum tracken von meinen Makronährstoffen. Alternativ soll FDDB ebenso gute Ergebnisse erzielen.

MyFitnessPal
FDDB

Der Vorteil ist, dass das Zählen deiner Makronährstoffe so wesentlich schneller und leichter funktioniert, als bei der händischen Variante. Du wählst aus der umfangreichen Datenbank das Lebensmittel bzw. das Gericht aus und gibst die Menge an. Den Rest erledigt die App für dich. So siehst du auf einen Blick auch immer, wie viele kcal und Makronährstoffe du für den Tag noch offen hast.

Wenn du für die ganze Woche oder auch nur für einige Tage vorkochst, fällt das Tracken deiner Ernährung natürlich wesentlich leichter aus. Du wiegst die verwendeten Lebensmittel einmal mit einer einfachen Küchenwaage und teilst es durch die Anzahl der Mahlzeiten die du vorkochst.

Hast du keine Küchenwage zur Hand? Dann kannst du einfach versuchen genau die Menge der Lebensmittel zu kaufen die du auch tatsächlich verkochst. Alternativ kannst du das Gewicht natürlich auch schätzen, jedoch sind die Ergebnisse hier (vor allem am Anfang) vermutlich nicht allzu genau.

Ein weiterer Vorteil der oben genannten Apps ist auch, dass sie mit vielen gängigen Fitness-Trackern verbunden werden können. Deine Workouts werden also direkt integriert und dein täglicher Bedarf entsprechend angepasst!

Ich selbst habe nach etwa einem halben Jahr täglicher Nutzung teilweise auch begonnen mich nach Gefühl zu ernähren. Aufgrund meiner Erfahrungen beim Tracken meiner Makronährstoffe, konnte ich auch so relativ gute Ergebnisse erzielen.

Warum?

Der Hauptvorteil beim Zählen deiner Makronährstoffe ist in meinen Augen die Tatsache, dass dir bewusster wird was du wirklich isst. Du erhältst einen Überblick darüber wie viel Fett, Protein und Kohlenhydrate du tatsächlich konsumierst. Auch siehst du wie viele kcal du täglich zu dir nimmst.

Das war für mich zu Beginn eine sehr interessante Erfahrung, da ich meine Ernährungsgewohnheiten anders eingeschätzt habe, als sie tatsächlich waren.

Zudem kannst du dies mit jeder möglichen Diät bzw. Ernährungsform begleitend durchführen (für Kontrollzwecke oder um lediglich einen Überblick zu erhalten). Nach kurzer Eingewöhnungsphase dauert das Tracken deiner Mahlzeiten auch nur noch wenige Minuten.

Durch das Bewusstsein das hierbei geschaffen wird, fällt mir das Essen nach Gefühl nun auch wesentlich leichter da ich die einzelnen Lebensmittel viel besser einordnen kann. Du entwickelst mit der Zeit ein intuitives Gefühl dafür, welche Makronährstoffe deinem Körper noch fehlen. Auch wenn ich nun z.B. im Urlaub bin und auf das Tracken mit einer App verzichte, behalte ich so ständig einen groben Überblick über meine Ernährung.

Willst du noch mehr über das Zählen deiner Makronährsoffe wissen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Hat dir dieser Beitrag gefällt, und willst du in Zukunft keine Updates mehr verpassen? Dann melde dich hier an und bleibe immer am neuesten Stand!

One thought on “Makronährstoffe zählen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.