#RoadTo Sparta: Winter Spartan

Wer seid ihr? Spartaner!!! Mit diesen Worten begann eines der einzigartigsten sportlichen Events an denen ich bisher teilgenommen habe – das Winter Spartan Race in Kaprun. Da es eines meiner Ziele für das heurige Jahr ist, alle 3 Teile der Trifecta-Medaille zu gewinnen, durfte ich bei diesem Rennen natürlich nicht fehlen und so registrierte ich mich, gemeinsam mit einem befreundeten Spartaner, für die Super-Distanz.

Die erste Herausforderung dieses Events startete jedoch schon etwa eine Woche vor dem Rennen selbst. Die Schneebedingungen in Österreich spitzten sich zu, so dass viele Orte evakuiert wurden und zahlreiche Straßen gesperrt waren, so auch einige Straßen für unsere Anreise nach Kaprun. Es war also nicht klar ob wir anreisen können und das Rennen überhaupt stattfindet.
Umso erfreuter war ich über die Nachricht des Veranstalters am Tag vor dem Rennen, dass dieses stattfinden würde. Auch die Anreise gestaltete sich ohne größere Probleme, so dass dem Rennen am folgenden Tag nichts mehr im Weg stand!

Krankheitsbedingt konnte ich zwar seit etwa einem Monat nicht mehr Laufen gehen und mein Training nur sporadisch absolvieren, dennoch fühlte ich mich bereit für die Herausforderung des Winter Spartan Races.

Das Rennen selbst war großartig! Ein extrem interessanter Kurs mit atemberaubender verschneiter Landschaft und, wie immer, tollen Hindernissen. Schnell aber merkte ich mein fehlendes Training und auch, dass ich in letzter Zeit einen starken Fokus auf Maximalkraft und Grundlagenausdauer legte.
Die Steigungen im Schnee bereiteten mir daher, zusätzlich dazu das ich mit meinen Schuhen sehr wenig Halt hatte, größere Schwierigkeiten als erwartet – und von diesen Steigungen gab es einige da in etwa 500 Höhenmeter in komplett eingeschneiten Gelände zu bewältigen waren.

Bei den längeren Laufsegmenten auf flachem Gelände konnte ich aber wieder etwas Kraft tranken und die Meisten der 25 Hindernisse konnte ich problemlos bewältigen. Lediglich der Speerwurf sowie der Schneeballwurf ist mir misslungen. Die herausfordernden Kletterhindernisse, an denen die meisten Teilnehmer scheiterten, stellen jedoch kein Problem für mich dar.

Erschöpft aber glücklich beendete ich das Rennen auf Platz 141 von 884 gewerteten Teilnehmern, ein Ergebnis mit dem ich sehr zufrieden bin!

Für künftige Rennen habe ich auch einiges für mich mitnehmen können. An erster Stelle: Ein neues Schuhwerk, vor allem für Rennen unter solch winterlichen Bedingungen.
Zudem merkte ich meine fehlenden HIIT- und Intervall-Trainingseinheiten welche ich definitiv wieder mehr forcieren werde! Auch möchte ich wieder Hügelsprints in meinen Trainingsplan aufnehmen, die schon seit meiner Vorbereitung für Redbull 400 kein aktiver Teil meines Trainingsplans sind.

Hast auch du beim Winter Spartan teilgenommen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Hat dir dieser Beitrag gefallen und willst du in Zukunft keine Updates mehr verpassen? Dann melde dich hier an und bleibe immer am neuesten Stand!

2 thoughts on “#RoadTo Sparta: Winter Spartan

  1. Lieber Busy Athlete!

    Da ich im Jänner zum ersten Mal beim Winterspartan mitlaufe, würde ich gerne wissen, welche Schuhe du empfehlen würdest?

    Danke und vlg, H.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.