#RoadTo: Triathlon – Der Anfang

Vielleicht kennst du das ja, dieses eine sportliche Ziel, diese eine Herausforderung die dich schon lange verfolgt und die du unbedingt einmal in deinem Leben bestreiten möchtest? Nahezu 9 Jahre ist es her, als mir das erste Mal der Gedanke kam, einen Triathlon bewältigen zu wollen, die Königsdisziplin der Ausdauersportarten. Obwohl dieser Gedanke viele Jahre auf Eis gelegen ist, habe ich ihn nie komplett vergessen und im März dieses Jahres fasste ich den Entschluss: Nun ist es soweit, Ich will einen Triathlon bewältigen!

Eine große Herausforderung, wenn man bedenkt, dass ich einige Jahre lang nicht mehr aktiv Ausdauersport betrieben habe (von Schwimmen ganz abgesehen). Auch möchte ich mich in meinem Krafttraining nicht einschränken. Es gilt also einen Trainingsplan zu finden bei dem ich schwer trainieren und gut regenerieren kann, aber dennoch genug Zeit für mein Ausdauertraining habe, denn eines ist klar: Das Training für einen Triathlon ist sehr zeitintensiv.

So begann meine Vorbereitung mit einer sportmedizinischen Untersuchung beim Österreichischen Institut für Sportmedizin. Abgesehen davon, dass es für mich ohnehin schon lange von Interesse war einen eingehenden Einblick in meinen aktuellen Ist-Zustand zu erhalten, konnte ich dies auch mit einem Leistungstest verbinden, im Zuge dessen eine Laktatbestimmung durchgeführt wurde. Die hier erhobenen Werte kann ich für meine Trainingsplanung verwenden, um mich optimal auf die kommende sportliche Herausforderung vorbereiten zu können.

Nach einer regulären sportmedizinischen Untersuchung welche u.a. die Messung des Blutdrucks, des Lungenvolumens, ein Ruhe-EKG, eine Körperfettmessung umfasste, ging es an den Leistungstest, den ich auf dem Laufband absolvierte. Im Abstand von 3 Minuten wurde hier, beginnend bei 6km/h die Geschwindigkeit jeweils um 2km/h erhöht und zwischenzeitlich immer wieder etwas Blut beim Ohrläppchen abgenommen. Der Test endet dann, wenn ich die aktuelle Geschwindigkeit nicht mehr halten kann und abbreche.

Das Ergebnis: Meine Laktatkurve und infolgedessen meine Trainingsbereiche von A1 (Grundlagenausdauer) bis zu A4 (anaerobe Leistungsfähigkeit). Diese werden einerseits als Intervalle von km/h (basierend auf meiner Laufgeschwindigkeit), andererseits auch durch einen entsprechenden Pulsbereich dargestellt, so dass ich diese auch außerhalb des Laufens als Planungsgrundlage verwenden kann.

Anschließend folgte ein Beratungsgespräch mit einem Sportmediziner, in dem die Testergebnisse besprochen und mögliche Ansätze für die Herangehensweise bzw. den Aufbau meines kommenden Trainings umfangreich besprochen wurden. Die Einblicke die ich hier erhalten habe waren definitiv sehr interessant und auch hilfreich für meine Vorbereitung.

Und wie geht es weiter? Schwimmen als vermutlich größte Herausforderung (vor allem aus technischer Sicht) wird ein regelmäßiger Teil meines Trainings werden. In den Bereichen Laufen und Radfahren, muss ich viel im Grundlagenausdauerbereich trainieren, um einen Triathlon erfolgreich beenden zu können. Auch werde ich viel Zeit in Koppeltraining, also den Wechsel zwischen den einzelnen Disziplinen, investieren müssen.

Als erstes Ziel setze ich mir einen Triathlon der Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen), den ich zeitnah bestreiten möchte, um ein erstes Gefühl für diese sportliche Herausforderung zu bekommen. Anschließend möchte ich mich über die Olympiadistanz (1km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) bis hin zu einem Triathlon in der Mitteldistanz (2km Schimmen, 90km Radfahren, 21km Laufen) vorarbeiten. Ob ich den König der Triathlons, einen Ironman, auch noch bestreiten möchte, lasse ich mir aus aktueller Sicht noch offen.

Auch Lust auf einen Triathlon bekommen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Den nächsten Artikel dieser Reihe, der die erste Disziplin des Triathlons behandelt, findest du hier: #RoadTo: Triathlon – Schwimmen
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